Erscheinung der Deutschen Dogge

sie ist der Apoll unter den Hunderassen

"Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem großen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten Linienführung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf, wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen."

So wird die Deutsche Dogge im Rassestandard beschrieben. Hierbei ist der wichtigste Absatz: Substanz gepaart mit Adel. Dieses zu erhalten ist die Aufgabe eines jeden Züchters. Dies zu erreichen ist sehr schwierig für jeden Züchter. Die Züchter benötigen substanzvolle Doggen und elegante Doggen. Wir finden auf der Welt grundsätzlich auch drei unterschiedliche Typen vor: der amerikanisch / skandinavische (eleganter) Typ, der mitteleuropäischer (mittelkräftiger) Typ und der südländischer (kräftiger/molosser) Typ. Egal was man persönlich bevorzugt, am Ende sollte der mittelkräftige Typ, der Substanz und Adel zeigt heraus kommen.

Ein Rüde sollte mindestens 80 cm messen, es sollten 90cm nicht überschritten werden. Eine Hündin sollte mindestens 72 cm groß sein, dabei sollten 84 cm nicht überschritten werden.

Die Deutsche Dogge wird in drei getrennten Farbschlägen gezüchtet: gelb und gestromt, schwarz/weiß gefleckt und schwarz und blau. Diese dürften auch untereinander nicht "gemischt" werden.

Gelb

Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, schwarze Maske. Nicht erwünscht sind in diesem Farbschlag kleine weiße Abzeichen an Brust und Pfoten. Die Maske soll bis über den beiden Augen reichen - möglichst ohne Unterbrechung.
Viele Personen vergleichen diese Farbe mit den Farben von Löwen, obwohl ich diesen Vergleich nur sehr ungern heranziehe.
Als Fehler sieht man im Gelbenfarbschlag gelbgraue, gelbblaue, isabell oder schmutzige (sprich: rußige) Farben.

Gestromt

Grundfarbe Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, mit schwarzen, möglichst gleichmäßigen und klar gezeichneten, in Richtung der Rippen verlaufende Streifen; schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind in diesem Farbschlag kleine weiße Abzeichen an Brust und Pfoten. Die Maske soll genauso wie im Gelbenfarbschlag verlaufen.
Viele Personen vergleichen diese Farbe mit den Farben von Tigern, obwohl ich diesen Vergleich nur sehr ungern heranziehe. Als Fehler sieht man im Gestromtfarbschlag, wenn die Grundfarbe silberblau oder isabell; verwaschene Stromung

Gefleckt

(sog. Tigerdoggen) Grundfarbe rein weiß, möglichst ohne jegliche Stichelung, mit über den ganzen Körper gut verteilten, ungleichförmigen, zerrissenen, möglichst handteller großen schwarzen Flecken. Nicht erwünscht sind graue oder bräunliche Fleckenanteile.
Als Fehler blaugrau, gestichelte Grundfarbe, größtere gelb-graue oder blau-graue Fleckenanteile

Ich sage immer, dass die Geflecktzucht die "Köngisklasse" in der Deutschen Doggenzucht ist, denn diese Farbe ist sehr schwer zu züchten. Bei diesem Farbschlag können unter anderem auch:
Grautiger,
Porzellantiger,
Manteltiger und schwarze Doggen, u.v.m. in einem Wurf fallen.
So benötigt der Geflecktzüchter eine hohe Kentniss über die Ahnen, über Farbvererbung und über eine große Portion Glück.

Schwarz

Die Grundfarbe ist ein tiefes lackschwarz. Weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zugelassen.
Zu dem Schwarzen zählt auch der Manteltiger, bei dem das Schwarz mantelartig den Körper bedeckt;
Fang, Hals, Brust, Bauch, Läufe und Rutenspitze sind dann weiß;
Weiterhin zu dieser Farbe "schwarz" gehören Deutsche Doggen mit weißer Grundfarbe und großen schwarzen Platten (Plattenhunde).
Als Fehler zählen Gelb-, braun - oder blauschwarze Farben

Blau

rein stahlblau, weiße Abzeichen an Brust und Pfoten
Viele sagen zu diesem "blauen" Hund auch hell Antrazit Als Fehler zählen gelbe oder schwarzblaue Farben. Nicht erlaubt sind Abzeichen an Stirn oder Hals - auch Socken sind grobe Fehler in diesem Farbschlag. Auch weiße Rutenspitzen sind tabu.